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Orthopädische Praxis am Friedrich-Wilhelm-Platz

Akupunktur

Der Begriff Akupunktur wurde von Pekinger Jesuitenmönchen im 17. Jahrhundert geprägt; er setzt sich aus den lateinischen Wörtern acus (= Nadel) und punctura (= Stich) zusammen, bedeutet also "Therapie mit Nadeln". Das Konzept der Akupunktur sieht die Existenz von 361 Akupunkturpunkten vor, die auf den Meridianen angeordnet sind. Demnach gibt es zwölf Hauptmeridiane, die jeweils spiegelverkehrt auf beiden Körperseiten paarig angelegt sind, acht Extrameridiane und eine Reihe von so genannten Extrapunkten.

Akupunktur

Empfehlungen der WHO

Schulter-Arm Syndrome, Gelenkschmerzen, Rheumaerkrankungen, Kopfschmerzen, Migräne, Neuralgien, Schwindel, Ohrgeräusche, Tinitus, Rückenschmerzen, Sehnenerkrankungen (Tennisellenbogen), Arthrose, Fibromyalgie.

Mit der Nadelstimulation dieser Meridiane und Extrapunkte werden orthopädische Erkrankungen und Schmerzen behandelt. Auch bei der Raucherentwöhnung, Erkrankungen der inneren Organe und des Nervensystems sowie der Atemwege ist die Akupunktur wirksam. Eine Akupunktursitzung dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Dabei wird der Patient ruhig und entspannt gelagert, typischerweise liegt er oder sitzt bequem. Während einer Sitzung werden immer so wenige Nadeln wie möglich gestochen, maximal 16. Eine komplette Therapie umfasst in der Regel zehn bis 15 solcher Sitzungen. Vorteil der Akupunktur gegenüber herkömmlichen Methoden der Medizin ist z.B. das Fehlen medikamentöser Nebenwirkungen.  

Unsere Ärzte verfügen über das A- und B-Diplom Akupunktur. Die Orthopädische Praxis am Friedrich-Wilhelm-Platz hat an den Studien im Rahmen des "Modellvorhabens Akupunktur" teilgenommen, die dazu geführt haben, dass die Akupunktur inzwischen zur Kassenleistung geworden ist.